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Hochzeit während des Wizard-Kurses

Am 6.2.2011 haben Klaus und ich während des Wizard-Kurses mit 21 Gästen aus 11 Ländern unter freiem Himmel in Orlando, Florida, geheiratet.

Einen Eindruck von unserer Zeremonie gibt es in diesem Video:

Die Avatar®-Mitgefühls-Übung: Video-Anleitung von Harry Palmer

Die Mitgefühls-Übung ist für mich eine der schönsten Avatar-Übungen, die es gibt. Man kann sie überall und jederzeit machen – entweder mit realen Menschen oder auch mit Menschen, an die man gerade denkt.

Man kann sie mit Freunden und Feinden, bekannten und unbekannten Menschen machen. In dem folgenden Video wird die Mitgefühls-Übung von Harry Palmer, dem Autor der Avatar-Unterlagen, angeleitet.  Das Video ist auf Englisch mit deutschen Untertiteln. Nehmen Sie sich 3 Minuten Zeit und probieren Sie die Übung jetzt aus – vielleicht sind Sie erstaunt über das Ergebnis!

In dem Video leitet Harry Palmer die Mitgefühls-Übung mit realen Menschen an. Sie können die Übung aber genauso gut mit Menschen machen, die Sie sich in Gedanken vorstellen:

Übrigens: Sie können die Übung so oft machen, wie Sie wollen, mit so vielen Menschen, wie Sie möchten. Schauen Sie dafür einfach das Video noch einmal an, oder folgen Sie der Textanleitung der Übung, die ich Ihnen hier auch noch gebe:

Die Mitgefühlsübung

Ziel: Das Mitgefühl in der Welt zu vermehren.
Erwartete Resultate: Ein Gefühl des inneren Friedens.

Anleitung: Diese Übung kann man überall ausführen, wo viele Menschen zusammenkommen (Einkaufszentren, Parks, Strände, Flughäfen usw.).
Man führt die Übung mit fremden Menschen unaufdringlich aus einiger Entfernung durch. Versuche, alle fünf Schritte mit der gleichen Person zu vollziehen.

Schritt 1:
Richte deine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Person und sage zu dir selbst: „Genau wie ich strebt dieser Mensch nach Glück in seinem Leben.“

Schritt 2:
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dieser Person und sage zu dir selbst: „Genau wie ich versucht dieser Mensch, im Leben Leid zu vermeiden.“

Schritt 3:
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dieser Person und sage zu dir selbst: „Genau wie ich hat dieser Mensch Trauer, Einsamkeit und Verzweiflung erfahren.“

Schritt 4:
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dieser Person und sage zu dir selbst: „Genau wie ich versucht dieser Mensch, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen.“

Schritt 5:
Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit bei dieser Person und sage zu dir selbst: „Genau wie ich lernt dieser Mensch über das Leben.“

Abwandlung der oben beschriebenen Übung:

1. Die Übung kann auch von Paaren oder Familienmitgliedern durchgeführt werden, um das gegenseitige Verstehen zu fördern.
2. Die Übung kann auch mit Gegnern oder Feinden aus der Vergangenheit, an die man noch denkt, durchgeführt werden.
3. Die Übung kann auch mit fremden Lebensformen durchgeführt werden.

Die Mitgefühlsübung ist eine von 30 Übungen aus dem Buch “ReSurfacing® – Techniken zur Erforschung des Bewusstseins“ von Harry Palmer.

Warum Avatar® keine Sekte oder ein Scientology-Ableger mit Harry Palmer als Guru ist

In diesem Artikel möchte ich etwas darüber erzählen, wer ich bin und wie ich zu Avatar gekommen bin – und warum Avatar keine Sekte oder ein Scientology-Ableger mit Harry Palmer als Guru ist – das war nämlich mal meine größte Sorge!

Aber zunächst einmal zu mir:

Ich bin 1967 geboren und habe schon ein “buntes” Leben hinter mir, wie ich gerne sage. Beruflich habe ich zuerst Sprachen studiert (Italienisch und Englisch), dann Köchin gelernt und in diesem Beruf gearbeitet – und danach habe ich mit 30 Jahren noch ein Jurastudium drangehangen.

So kommt es, dass ich seit 5 Jahren als Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Familienrecht und Sozialrecht und als Mediatorin in eigener Kanzlei (siehe www.recht-und-friedlich.de)  arbeite.

Im Jahr 2007 kam es dann im privaten Bereich zu einer großen Veränderung – ich lernte einen neuen Partner kennen und lieben :-)

Dieser Partner erzählte mir von Avatar. Das sei ein Kurs, der von einem gewissen Harry Palmer entwickelt worden sei und den er mir sehr empfehlen könne. Ich wollte mehr darüber wissen und googelte nach “Avatar Harry Palmer”.

Dabei stieß ich auf gar schaurige Informationen: Harry Palmer sei früher bei Scientology gewesen, hieß es dort, und Avatar sei auch so eine Art Ableger davon bzw. eine Sekte mit Harry Palmer als Guru.

Mit so etwas wollte ich nichts zu tun haben! Das Thema Avatar war erst einmal gegessen für mich.

Allerdings verhielt sich mein Partner nicht so, wie ich das von jemandem erwarten würde, der in einer Sekte ist. Meine Vorstellung davon war, dass man in einer Sekte quasi gehirngewaschen ist, alle Menschen in seiner Umgebung dazu zu überreden versucht, ebenfalls “Mitglied” zu werden und wenn sie das nicht tun, sich von Ihnen abwendet und dass man sein ganzes Geld verliert bzw. sein Vermögen der Sekte übereignen muss.

Nichts davon traf auf meinen Partner zu. Er arbeitete ganz normal in seinem Beruf als Sozialpädagoge und hatte sogar mehr Geld als ich – ich war ja noch gar nicht so lange selbständig und es dauerte eine Weile, bis ich als Anwältin Fuß fassen konnte. Er versuchte auch in keinster Weise, mich zu Avatar zu “überreden”.

Was mich jedoch schon zu Beginn unserer Beziehung faszinierte: Es schien fast nie möglich zu sein, bei ihm “auf Knöpfe” zu drücken, wie ich das von früheren Beziehungen kannte. Auch Schuldzuweisungen gab es so gut wie nicht.

Dann meldete sich mein Partner für den Avatar-Wizard-Kurs im Januar 2009 an, der in Orlando in Florida stattfand. Bevor er dort hin flog, zeigte er mir ein Video mit dem Titel “Hope for our Planet – Messages from Wizards”. Das heißt übersetzt:  “Hoffnung für unseren Planeten – Botschaften von Wizards.” Darin erzählten frühere Teilnehmer dieses Kurses von ihren Erfahrungen. Eine Frau sagte, dass sie mit den Werkzeugen aus dem Kurs gelernt habe, in ihrem Herzen zu leben. Das berührte mich tief.

Es war übrigens dieses Video hier (ist auf Englisch, aber gut zu verstehen):

Danach interessierte ich mich wieder für Avatar und sprach mit meinem Partner darüber. Er gab mir auch ein Buch von Harry Palmer mit dem Titel “Die Kunst befreit zu leben”.

Das Buch gefiel mir sehr, denn das wollte ich auch gerne erlernen: Die Kunst befreit zu leben. Darunter verstand ich für mich vor allem, frei von mich behindernden Reaktionen auf andere Menschen zu leben – bei mir konnte man nämlich noch ziemlich gut “Knöpfe drücken”.

Meine Sorge, dass es sich bei Avatar um eine Sekte oder eine Art Scientology mit Harry Palmer als Guru handelte, war zwar immer noch da (ich bin schließlich ein kritischer und intellektueller Mensch!), aber ich wollte mir das Ganze zumindest einmal anschauen. Ich entschied, dass ich ja jederzeit gehen konnte, wenn es in Richtung Sekte ging.

Im März 2009 ging es los: Ich fuhr nach Egmond – das ist ein sehr schöner kleiner Ort direkt an der niederländischen Nordseeküste. Dort fand  in einem großen Hotel ein internationaler Avatar-Kurs statt. Fest geplant war, dass ich an dem ReSurfacing®-Wochenende teilnehmen wollte. Das ist der erste Teil des 3-teiligen Avatar-Kurses, der insgesamt 9 Tage dauert. Außerdem hatte ich noch 2 Tage mehr Zeit, so dass ich direkt im Anschluss schon mit Teil 2 beginnen konnte, um da auch einmal hineinzuschnuppern.

Ich kam am ersten Kurstag in den Saal – und dort waren ca. 400 Teilnehmer aus ganz Europa – einige kamen sogar von noch weiter her, zum Beispiel aus Israel.

Das Ganze war aber so organisiert, dass jeder in seiner eigenen Sprache arbeiten konnte und auch seinen eigenen Ansprechpartner hatte – also trotz der Größe des Kurses war es eine sehr persönliche Atmosphäre.  Auch das internationale Flair und der Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen gefielen mir sehr. Nach drei Tagen fühlte ich mich bereits, als hätte ich 2 Wochen Urlaub hinter mir. Ich war wach, brauchte wenig Schlaf und hatte viel freie Aufmerksamkeit für die Dinge und Menschen um mich herum. Besonders faszinierten mich die Fühlübungen, die ich zu Beginn von Teil 2 des Kurses lernte. Nach dem 4. Tag musste ich aus beruflichen Gründen wieder abreisen – sonst wäre ich wahrscheinlich gleich bis zum Ende des Kurses geblieben :-) Zuhause wandte ich besonders die Fühlübungen ganz oft an.

Zwei Monate später, im Mai, machte ich den Avatar- Kurs dann ganz – ich stieg am 2. Tag wieder ein und blieb bis zum Ende. Die Erfahrungen, die ich dort machte, kann ich nur als großes Geschenk bezeichnen. Ich verstand auch den Titel des Buches “Die Kunst, befreit zu leben”, jetzt besser. Es ging nicht nur darum, sich von Reaktionen zu befreien, sondern vor allem von Indoktrinationen – also von Überzeugungen, die wir von anderen Menschen übernommen haben. Niemand sagte mir auf dem Avatarkurs, was ich glauben sollte und was nicht – es ging ganz allein um meine eigene Wahrheit. Also eigentlich genau das Gegenteil dessen, was man in Bezug auf Gehirnwäsche von einer Sekte erwartet. In gewisser Weise war es schon eine Wäsche – aber mehr im Sinne von einem Großreinemachen meiner Selbst. So kam ich immer mehr zu meinem innersten Kern, zu meiner Quelle, zu dem, was ich eigentlich ganz ursprünglich bin. Ich wurde buchstäblich zum Ursprungs-Wesen. Diese Erfahrung ist mit Worten nicht zu beschreiben – und das ist es gleichzeitig, was es so schwierig macht, Avatar mit Worten zu vermitteln. Das geht auch eigentlich gar nicht, weil es dabei nämlich um Erfahrungen geht, die jeder für sich selbst macht. Der ganze Kurs ist sehr ermächtigend, d. h., er ist darauf ausgerichtet, Menschen in ihre ureigene Kraft zu bringen.

Ich war so begeistert, dass ich dieses Geschenk gerne an andere Menschen weitergeben wollte – und so saß ich schon zwei Wochen später im Flugzeug nach Orlando zum Masterkurs. Ich will es an dieser Stelle nun kurz machen: Danach schloss sich im August 2009 der Professional-Kurs an und schließlich als Krönung des Ganzen der Wizard-Kurs im Januar 2010.

Ich bin jetzt selbst lizensierte Avatar-Masterin und Wizard, und in diesem Blog möchte ich von Avatar und meinen Erfahrungen auf dem Avatarpfad berichten. Meine anfänglichen Befürchtungen bezüglich Sekte, Scientology usw. haben sich nicht bewahrheitet. Ich stehe weiter mit beiden Beinen im Leben und schätze Harry Palmer sehr. In dem Buch “Die Kunst befreit zu leben” berichtet er übrigens an einer Stelle auch über seine Erfahrungen mit Scientology und warum er dort ausgestiegen ist. Ich jedenfalls bin sehr froh, dass ich mir letztlich selbst ein Bild von ihm und seinem großartigen Kurs gemacht habe.

Ich freue mich auf und über Kommentare!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Iris Sümenicht

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